ANTI DOGMA II

Entwurf im Hauptstudium / Master:

Auch in diesem Semester wollen wir die Fragestellungen des vorrangegangenen Semesters weiterführen. Diesmal bewegen wir uns in eine Kleinstadt in der Provinz am äußeren Rand Thüringens. Altenburg ist eine kleine historisch gewachsene Stadt, die alle Probleme und Potentiale aufzeigt, die uns architktonisch, gesellschaftlich, historisch und politisch interessieren. Geprägt von einer eindrücklichen Altbausubstanz, großen sozialen Brüchen und wenig Optimismus versucht die Stadt zukünftige Potentiale zu entwickeln.
Wir werden uns der Stadt als Flaneur:Innen nähern und so versuchen zu erkunden und zu entdecken. Als Lehrmeister:Innen, werden wir Alison und Peter Smithson und ihre »Walks within Walls« in Bath zur Hand nehmen. So versuchen wir aus der historischen Struktur Inspirationen für Entwürfe zu finden.
Wir werden Bewohner:Innen treffen und die unterschiedlichen Facetten der Stadt und ihre Initiativen kennen lernen.
Der Startpunkt ist eine intensive Analyse unterschiedlicher, ausgewählter Situationen. 
Es ist wieder die Frage, was ist nötig für den Ort. Was ist genug und wie viel oder wie wenig braucht es. Was sind architektonische Lösungen in einer Stadt, in der viel Leerstand herrscht und trotzdem ein ständiger Mangel empfunden wird.
Die Entwürfe bzw. Antworten auf die selbstgestellte Aufgaben werden während des Semesters von Prozessen, des Reparierens, des Ergänzens, des Erweiterns, des Unterstützens des Vorhandenen und des neuen Sortierens geprägt werden.

Die Organisation erfolgt über OLAT.
Eine digitale Einführung in den Kurs findet am 25.04.2022 um 10:00 Uhr statt. Der Zugang ist im OLAT-Kurs hinterlegt.

Foto: wolang e.V.